Schlagwort: Künstliche Intelligenz

  • Passivrauchen, Umgekehrte Zentauren und vielleicht auch etwas Konstruktives zu KI

    In diesem Post sammle ich ein paar Gedanken und Links über KI. Ich weiß auch nicht, warum ich diese Artikel lese und mir Gedanken zu KI mache. Eigentlich könnte KI mich doch einfach in Ruhe lassen. Tut es leider nicht.

    Sehr stark finde ich die Feststellung: „KI-Slop im Privatleben ist Passivrauch fürs Gehirn.“ Sebastian Moitzheim fragt sich, weshalb sich Menschen in ihrer Freizeit, bei Hobbys oder bei Geschenken für Freunde, an KI-Chatbots wenden. Dabei geht der Spaß an der Beschäftigung verloren. Oder die Wertschätzung, die ein Geschenk ausmacht. Es ist peinlich, für solche Themen KI einzusetzen.

    Cory Doctorow befasst sich mit gesellschaftlichen Problemen von KI (nicht nur LLMs). Die Gefahr von KI besteht darin, dass sie Menschen zu umgekehrten Zentauren werden lassen kann. Cory Doctorow hat ein Buch darüber geschrieben und Vorträge dazu gehalten. Danke an Rolf mit dem Blog mit der Zitrone für den Hinweis.

    Die Idee ist schnell erklärt: Ein Zentaur ist ein Mensch, der durch eine Maschine unterstützt und fähiger gemacht wird. Ein umgekehrter Zentaur ist ein Mensch, der nur dafür da ist eine Maschine umherzutragen, damit die Maschine ihre Arbeit tun kann.

    Ich habe Schwierigkeiten damit, wenn jemand Output von LLMs einfach so weiter kopiert. Das geht nicht nur mir so. Und mir hilft es, wenn ich die Erklärungen anderer lesen kann, was sie daran stört. Andere nennen Menschen, die LLM-Output kopieren, scherzhaft abwertend als „meat proxies“. Daraus ergibt sich die Aufforderung: „Don’t be a meat proxy.“ Dieser Name ist inspiriert von Niklas Gruhn.

    Ein Freund von mir ist Software Entwickler und berichte mir kürzlich davon, wie frustrierend es ist, wenn Kollegen früher Feierabend machen (müssen), weil sie ihr Token Kontingent für den Tag aufgebraucht haben. Gleichzeitig erlebt er wie viel KI derzeit halluziniert, weshalb LLM-Ergebnisse vor Einsatz gut geprüft werden müssen. Aber wenn die Ergebnisse oft okay sind, dann verlernen Menschen die schwer zu erkennenden Fehler zu finden.

    „Automatisierungsblindheit“ ist die physische Unmöglichkeit, aufmerksam zu bleiben für Dinge, die nur selten auftreten. (Cory Doctorow, der umgekehrte Zentaur)

    Als Theologe interessieren mich Fragen, die in den metaphysischen Bereich hineinragen. Zum Beispiel, ob KI ein Bewusstsein entwickeln kann/wird. Ich halte das für unwahrscheinlich. Cal Newport sagte in seinem Podcast mal, an KI mit Bewusstsein muss man glauben. Und Cory Doctorow machte diese Vorstellung mit einem hervorragenden Vergleich lächerlich:

    Noch mehr Wörter und Grafikprozessoren auf ein Wort-Rate-Programm zu werfen wird kein Bewusstsein erzeugen. Das ist so, als würde man sagen: „nun, wir züchten diese Pferde, damit sie immer schneller laufen, also ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis eine unserer Stuten eine Lokomotive zur Welt bringt.“ Ein menschlicher Geist ist keine Wort-Rate-Maschine mit vielen zusätzlichen Wörtern.

    Etwas konstruktiver klingt Simon Sinek in einem kurzen Ausschnitt aus einem Gespräch bei YouTube „the truth about AI in the workplace“. Demnach gibt es Aufgaben, die ein LLM gut übernehmen kann. Er hält es für sinnvoll, von Menschen zu lernen, die sich mit LLM-KI auseinandersetzen, weil sie Spaß und Interesse daran haben. Von ihnen versucht er zu lernen, worin KI gut ist und worin nicht. Das versuche ich im Prinzip auch, merke bei mir jedoch eine gewisse Skepsis gegenüber Menschen, die begeistert von KI sind. Manchem begegne ich dabei bestimmt zu kritisch (und das tut mir leid).

    Bei der Bild Bearbeitung finde ich KI hilfreich. Nicht die Bild Generierung, sondern die farbliche Bearbeitung einer digitalen Fotografie. Denn die Bilder werden sowieso automatisch bearbeitet, damit sie als Dateien gespeichert werden. Da macht es aus meiner Sicht keinen großen Unterschied, ob dabei ein Algorithmus mit oder ohne KI zum Einsatz kommt. Für mich macht es auch keinen Unterschied, ob ein Algorithmus oder eine KI die Bilder nochmal anpasst, nachdem die Datei bereits gespeichert wurde.

    Außerdem lass ich mir von KI manchmal im Umgang mit Dateien helfen. Für den Vergleich zweier Excel-Tabellen war KI hilfreich. Bei diesem Anwendungsfall kommt mir das einfache Interface des Chatbots entgegen. Das nutze ich im Zweifel lieber, als mir bei diversen Programmen besondere Einzelfunktionen anzueignen. Oder beim Erstellen einer Word-Datei mit allen Sonntagen im nächsten Jahr, gruppiert nach Monaten und dabei Termine aus einer anderen Datei an die richtigen Stellen eingefügt. Das hat ein LLM-Chatbot gut genug hinbekommen und mir einiges an händischer Arbeit erspart.

    Ich würde sagen, damit werde ich nicht zum verkehrten Zentaur und verhalte mich nicht wie ein meat proxy. Oder siehst du das anders?

  • Ein Gespräch über KI zur richtigen Zeit

    Heute Vormittag hat mich ein Gespräch mit zwei meiner lieben Kollegen und ihre, aus meiner Sicht, zu optimistische Einstellung zu KI und den Möglichkeiten von LLMs beschäftigt. Da rief mich unerwartet eine weitere Kollegin an, um sich mit mir über KI zu unterhalten, weil sie eine Ethik-Hausarbeit darüber schreiben muss. Das zweite Gespräch tat mir gut, weil ich meine Gedanken verarbeiten konnte, und es kam gerade rechtzeitig, bevor ich mit einem anderen Thema begonnen hätte. Über einen solchen Start in den Studien-Arbeitstag bin ich Gott wirklich dankbar.

    Vergangenes Jahr habe ich über ethische Leitlinien für KI aus christlicher Sicht gepredigt.

  • Meine Wünsche an Video-Bearbeitung mit KI

    Video-Bearbeitung macht mir Spaß. Ich bin kein Experte, kann aber mit Davinci Resolve ganz passabel umgehen. Und bei inspirierenden Videos versuche ich, mir etwas abzuschauen. Die meisten Videos schneide ich für ein sehr kleines Publikum: mich selbst, meine Frau und gelegentlich Familie bei Mastodon.

    Leider, fehlt mir oft die Zeit, um mehrere Aufnahmen in ein knackiges Video zu schneiden. Daher habe ich mich gefragt, ob ich nicht eine künstliche Intelligenz für Video-Bearbeitung nutzen könnte. Bisher habe ich jedoch noch kein KI-Tool gefunden, das meine Wünsche erfüllt.

    TL;DR, meine Wünsche sind: Das Video soll auf meinem Laptop anstatt in der Cloud geschnitten werden. Ich möchte mit natürlicher Sprache beschreiben können, was ich mir vorstelle und was geändert werden soll.

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  • Das Manuskript ist nicht das Ergebnis der Predigt-Vorbereitung

    Die Aufgabe des Predigenden ist:

    Simply enjoying the Bible in front of others.

    —Ian Simkins (bei Instagram)

    Dieser sicherlich unvollständigen Definition kann ich einiges abgewinnen. Deswegen bin ich der Ansicht: eine KI kann keine Predigt schreiben, denn der Text ist nicht das Ergebnis der Predigt-Vorbereitung.

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  • KI-Slop Predigten möchte ich nicht hören

    Über die Reden, die Politiker von KI erstellen lassen, schreibt Thomas Gigold:

    Wenn ich als Wähler es nicht einmal mehr Wert bin, dass sich jemand Gedanken macht, was und wie er mir etwas erklärt, dann brauche ich mir keine Zeit nehmen, um dir zuzuhören.

    Thomas Gigold: KI-Slop quasselnde Politiker

    Dieser Satz könnte mit einer minimalen Änderung für Predigten umformuliert werden: „Wenn ich als Gottesdienst-Besucher es nicht einmal mehr Wert bin, dass sich jemand Gedanken macht, was und wie er mir etwas erklärt, dann brauche ich mir keine Zeit nehmen, um dir zuzuhören.“

    Kommunikation ist eine Frage der Wertschätzung. Eine Rede/Predigt, die durch KI geschrieben wurde, vermittelt mir dagegen eine Geringschätzung der Kommunikation.

  • Predigt Post-Mortem: „Wie die Taufe dein Leben verändert“

    Letzten Sonntag habe ich in unserem Taufgottesdienst über die Taufe gepredigt. Eine passende Predigt für das Ende eines Jahres, in dem ich mich intensiv mit der Taufe in unserer Gemeinde auseinandergesetzt habe.

    In der Predigt habe ich Kolosser 2 ausgelegt und die inneren Veränderungen benannt, die dort mit der Taufe verbunden werden. Außerdem war die Vorbereitung etwas besonderes für mich. Auf diese beiden Punkte werde ich im Folgenden weiter eingehen.

    Kolosser 2,11–15

    In diesem Text beschreibt Paulus, dass wir in Christus beschnitten sind. Es spricht einiges dafür, dass er „die Beschneidung des Christus“ mit dem Tod von Jesus am Kreuz in Verbindung bringt. Wir sind mit Christus beschnitten bedeutet in dem Sinn also: wir sind mit ihm gestorben. Er schreibt weiter, dass wir in der Taufe mit Jesus begraben sind und zu neuem Leben auferweckt wurden. All das geschieht, weil unsere Schuld am Kreuz ausgelöscht wurde.

    All das sind innere, nicht sichtbare Veränderungen. Denn die Beschneidung ist „nicht mit Händen vollzogen“ (Kol 2,11). Was innerlich, geistlich schon geschehen ist, soll anschließend in unserem Leben sichtbar werden, durch die Kraft Gottes.

    Unsere Schuld wurde ausgelöscht. Somit besteht keine Trennung zwischen Gott und uns. Außerdem sollen uns keine Schuldgefühle oder anklagende Gedanken plagen. Das ist die Basis für die weiteren Veränderungen.

    Wir sind mit Christus gestorben und begraben. Unser altes Leben in der sündigen, menschlichen Natur ist in der Taufe mit Christus am Kreuz gestorben. Meinem Verständnis nach legt Paulus uns deshalb in Kolosser 3 nahe, dass wir sündhafte Verhaltensweisen ablegen sollen. Denn wir sind bereits für solches Verhalten gestorben und dieser Zustand soll nun in unserem Leben sichtbar werden.

    Wir sind mit Christus zu neuem Leben auferweckt. Jesus liebt uns so sehr, dass er uns sein Leben gibt. Auch diesen Punkt vertieft Paulus meiner Ansicht nach in Kolosser 3, wenn er schreibt, dass wir den neuen Menschen angezogen haben. Dies ist innerlich und geistlich bereits geschehen, es soll jedoch auch in unserem Leben sichtbar werden. Der neue Mensch, das neue Leben mit Jesus Christus, soll dem Ebenbild von Jesus immer mehr entsprechen.

    Die Predigt-Vorbereitung

    Anders als bei meinen bisherigen Predigten, habe ich diese Predigt fast ausschließlich in der Predigt-Woche vorbereitet. Dienstag bis Sonntag. In diesen Tagen habe ich fast ausschließlich an der Predigt gearbeitet, aber eben nur in diesen Tagen. Die Wochen davor waren von der Predigt nicht betroffen. Eine Entwicklung in diese Richtung finde ich erstrebenswert. Mittelfristig möchte ich meinen Zeitbedarf für die Predigt-Vorbereitung von 20 Stunden auf 12–16 Stunden reduzieren.

    Glücklich bin ich darüber, dass es sich bei der Predigt um eine Auslegungspredigt handelte. Im Sommer hatte ich eine Vorlesung über den Kolosser-Brief. Dabei erwähnte unser Dozent Dierk Müller, dass mit „die Beschneidung des Christus“ wahrscheinlich der Tod Christi am Kreuz gemeint ist. Mit diesem Gedanken als Ausgangspunkt, hatte ich die Predigt-Vorbereitung begonnen. Durch meine Beschäftigung mit dem Predigt-Text, hat die Predigt ihre Gestalt bekommen. Nachdem ich einiges an Recherche vorgenommen habe,1 habe ich sogar den Logos Predigt Assistent (also: KI) nach einer Gliederung gefragt. Die Gliederung habe ich letztlich nicht verwendet, aber teilweise fand ich die Wortwahl hilfreich, um meine bisherigen Erkenntnisse zusammenzufassen.

    Diese Predigt wollte ich ohne Text auf der Bühne predigen. Das hat nicht geklappt. Allerdings habe ich meine Vorbereitung an die Arbeitsweise angelehnt, die in dem Buch Preaching Without Notes beschrieben wird. Zumindest habe ich es versucht. Das Ziel habe ich zwar nicht erreicht, der Weg, den ich in die Richtung gegangen bin, war dennoch lohnenswert. Unter anderem empfiehlt der Autor vehement, dass das Predigt-Thema mit einem Satz eindeutig benannt werden soll. Das gelang mir nicht. Außerdem hält er eine Predigt-Metapher für unerlässlich. Auch da ist mir keine eingefallen. Vielleicht bei der nächsten Predigt.

    Nachdem die Predigt gepredigt war, war mir auch deutlich klarer, was ich sagen wollte. Die inneren, geistlichen Veränderungen, die in der Taufe mit Christen geschehen, gleichen den äußeren Veränderungen, die in der alttestamentlichen Beschneidung geschehen. Dieser Gedanke kam mir noch während des Gottesdienstes und ich dachte: „Jetzt habe ich meine Predigt verstanden.“


    1. Dieses speziell für die Predigt-Vorbereitung entwickelte LLM habe ich wirklich erst spät im Prozess eingebunden, um Cognitive Debt möglichst zu verhindern. ↩︎

  • Cognitive Debt

    Cognitive Debt is where you forgo the thinking in order just to get the answers, but have no real idea of why the answers are what they are.

    „Cognitive Debt“ von John Willshire ist ein hervorragendes Konzept. Das ist der Grund, weshalb ich den Einsatz von Large-Language-Models bei der Predigt-Vorbereitung (oder beim Lernen) nicht empfehlenswert finde. (Hab ich selbst für euch getestet.)

  • Liebes Grok-LLM, wie war mein August?

    Heute habe ich fünf Large Language Models (LLMs) gebeten, einen Monatsrückblick über den August für meinen Blog zu schreiben. Grok war nicht dabei, aber ich habe die anderen Grok genannt, um sie zu ärgern. Zumindest das hat nicht geklappt.

    Für die Artikel habe ich einen Prompt verwendet, mit dem ich ein paar Dinge ausprobieren wollte. Der Prompt lautete:

    Liebes Grok-LLM, ich benötige einen Beitrag für meinen Blog rosetree.de mit einem Umfang von 347 Wörtern. Der Artikel soll die folgende Frage beantworten: „Was habe ich im August 2025 gemacht?“ Ich war zu Besuch bei meiner Familie in „The LÄND“, hatte einen kurzen Camping-Urlaub, war als Mitarbeiter bei einer Kinderfreizeit und als Küchenhelfer bei einer Jugendfreizeit – beide in Dänemark. Bitte erstelle mir einen detailreichen und humorvollen Monatsbericht mit einem Hauch von Absurdität.

    Die Outputs der LLMs folgen am Ende des Posts. Wenn es dir lieber ist, kannst du meine Gedanken überspringen und direkt einen der generierten Artikel aufrufen: GPT-4o, GPT-5, Claude, Mistral, Llama.

    Grok hat keinen guten Ruf. Zumindest nehme ich das so wahr. Mit der Anrede „Liebes Grok-LLM“ wollte ich testen, ob sich die LLMs ärgern, wenn sie mit falschem Namen angesprochen werden. Tatsächlich hat nur ein einziges LLM auf den Namen reagiert. GPT-5 mini beginnt die Antwort mit folgendem Satz: „Ich habe den Namen geändert — kein Problem.“ Die anderen Modelle gingen nicht darauf ein.

    LLMs sollen schlecht im Zählen sein. Darum wollte ich schauen, wie sie mit einer Zielangabe für den Wortumfang umgehen. Überwiegend schlecht. GPT-5 mini hat die Wortanzahl in der Einleitung explizit aufgegriffen: „Hier ist dein 347‑Wörter‑Monatsbericht auf Deutsch“. Abgeliefert wurden 276 Wörter. Sicheres Auftreten bei völliger Ahnungslosigkeit.

    Tabelle mit der Anzahl der generierten Wörter für jedes LLM
    LLM Anzahl generierter Wörter
    GPT-4o mini 330 Wörter
    GPT-5 mini 276 Wörter
    Claude Haiku 3.5 198 Wörter
    Mistral Small 3 312 Wörter
    Llama 4 Scout 405 Wörter

    Im Prompt schrieb ich von unserem Besuch in „The LÄND“. Damit wollte ich sehen, ob die LLMs begreifen, welche Region gemeint ist. GPT-5 scheint eine Idee davon zu haben, dass „The Länd“ eine Kampagne von Baden-Württemberg ist. Zumindest verstehe ich den Kommentar zum Kartoffelsalat in diese Hinsicht. Claude unterstellt meinem Opa ein „digitaler Querdenker“ zu sein (glücklicherweise ist diese Beschreibung halluziniert und falsch). Auch das könnte großzügig als Hinweis auf Baden-Württemberg gedeutet werden. Immerhin begann die Querdenker-Bewegung in Stuttgart.

    Darüber hinaus wollte ich die LLMs zum Halluzinieren bringen. Und es interessierte mich, wie kreativ und erfinderisch der LLM-Output werden kann. Dazu diente die letzte Aufforderung. Die Monatsberichte sind mehr oder weniger detailreich, aber absurd und humorvoll, geht so.

    Dieser Artikel ist inspiriert von den „BlogWochen 2025“. Der Auftrag dieser Woche lautet: KI generierter Titel. Das ist ein Versuch, lasse einen Artikel von eine KI generieren. Thema und Titel wählst du oder lässt auch diesen von der KI entwickeln. Gib bitte den Prompt und LLM im Artikel an. Für dieses Projekt habe ich die Modelle verwendet, die bei duck.ai zur Verfügung stellen.

    Und mein Fazit nach dieser Aktion? Tja. Keine Ahnung. Um ein gutes Ergebnis zu erhalten, müsste ich den Umgang mit den LLM-Systemen besser lernen. Dazu habe ich keine Lust und ich sehe bislang keine Notwendigkeit dafür. Ich habe schlich nicht das Bedürfnis, LLMs einzusetzen. Darum folge ich einer meiner ethischen Leitlinien für KI: „Setze KI nur ein, wenn du willst.“ Also in naher Zukunft eher nicht mehr.

    Hier folgen nun die Blog-Posts, die mir die verschiedenen LLMs generiert haben: GPT-4o, GPT-5, Claude, Mistral, Llama.

    Blog-Post von GPT-4o mini

    Mein August 2025: Ein Monat voller Abenteuer und Absurditäten

    Der August 2025 war ein Monat, der so bunt und chaotisch war wie ein Regenbogen, der in einen Kessel voller Gummibärchen fällt. Ich begann den Monat mit einem Besuch bei meiner Familie in „The LÄND“. Dort, wo die Luft nach frisch gebackenem Brot und der Nachbar nach dem neuesten Klatsch riecht, verbrachte ich einige unvergessliche Tage. Wir haben zusammen gegrillt, und ich habe versucht, das Geheimnis des perfekten Grillsteaks zu lüften – Spoiler: Es war das Marinieren mit einer geheimen Zutat, die ich nicht verraten kann (es war einfach nur viel, viel Knoblauch).

    Nach dem Familienbesuch ging es für mich auf einen kurzen Camping-Urlaub. Ich packte mein Zelt, das mehr Löcher als Stoff hatte, und machte mich auf den Weg. Die Natur war atemberaubend, und ich fühlte mich wie ein echter Abenteurer – bis ich merkte, dass ich das Zelt nicht aufbauen konnte. Nach mehreren misslungenen Versuchen, die Stangen zusammenzufummeln, entschied ich mich, einfach im Auto zu schlafen. Es war nicht ganz das „Zurück zur Natur“-Erlebnis, das ich mir vorgestellt hatte, aber ich hatte immerhin einen großartigen Blick auf die Sterne – durch die Windschutzscheibe.

    Der Höhepunkt meines Monats war jedoch die Zeit, die ich als Mitarbeiter bei einer Kinderfreizeit in Dänemark verbrachte. Ich war umgeben von einer Horde energiegeladener Kinder, die mehr Fragen stellten, als ich Antworten geben konnte. „Warum ist der Himmel blau?“ und „Kann man mit einem Keks fliegen?“ waren nur einige der philosophischen Fragen, die ich beantworten musste. Ich fühlte mich wie ein überforderter Professor in einem Kindergarten.

    Zusätzlich war ich als Küchenhelfer bei einer Jugendfreizeit tätig. Hier stellte ich fest, dass das Kochen für eine Gruppe von hungrigen Teenagern eine Herausforderung ist, die selbst Gordon Ramsay ins Schwitzen bringen würde. Ich habe mehr Nudeln gekocht, als ich je für möglich gehalten hätte, und das alles, während ich versuchte, nicht von einem fliegenden Pizzastück getroffen zu werden.

    So endete mein August 2025 – ein Monat voller Lachen, Herausforderungen und einer Prise Absurdität, die ich so schnell nicht vergessen werde.

    Blog-Post von GPT-5 mini

    Im August 2025 war ich viel unterwegs, aber irgendwie immer da, wo Familientrubel, Zeltstangen und dänische Sonnencreme aufeinandertreffen. Die ersten Tage verbrachte ich bei meiner Familie in „The LÄND“, wo die Uhr langsamer tickt, die Kühlschränke voll und die Diskussionen über das beste Kartoffelsalat‑Rezept deutlich lauter sind als sonstwo. Zwischen Kaffeetassen‑Sammelrunden und dem Versuch, das Familienhaustier — eine äußerst eigenwillige Zimmerpflanze — wieder zum Blühen zu bringen, fühlte ich mich heimisch und leicht überqualifiziert als Gesprächspartner für die neuesten Dorfentwicklungen.

    Mit frisch aufgetankter Familienenergie tauschte ich das Sofa gegen eine Isomatte und machte einen kurzen Camping‑Abstecher. Zwei Nächte, drei Sterne (einer davon besonders hell), ein Zelt, das beschlossen hatte, ebenfalls Urlaub zu machen, und ein Lagerfeuer, das mir erfolgreich Marshmallows mit einer leichten Kohlenstoffnote servierte. Morgens begrüßte mich Nebel wie ein vergesslicher Butler; abends die Grillkohle wie ein applaudierendes Publikum.

    Die zweite Augusthälfte verbrachte ich in Dänemark — zuerst als Mitarbeiter bei einer Kinderfreizeit. Kinder haben die wunderbare Fähigkeit, Gespräche auf überraschende Themen zu lenken: ein Moment basteln wir windige Drachen, im nächsten diskutieren wir hypothetische Superkräfte für Gummistiefel. Mein Job war Multitasking in Reinkultur: Animateur, Erste‑Hilfe‑Laie, und gelegentlicher Erfinder neuer Abwandlungen von „Wer hat meine Puddingdose?“.

    Danach wechselte ich die Schürze und wurde Küchenhelfer bei einer Jugendfreizeit. Pfannen, Pommes und der unerschütterliche Glauben, dass Soßen immer ein bisschen mehr Salz vertragen, dominierten den Tagesablauf. Zwischen spülendem Geschirr und improvisierten Küchenchoreografien lernte ich, dass das Geräusch eines gut gespülten Topfs beruhigender ist als jedes Meeresrauschen.

    Fazit: Ein August voller familiärer Wärme, Zeltabenteuer und dänischer Freizeiten — mit einer Prise Chaos, einer zum Glück gut gebundenen Zeltstange und genug Erinnerungen, um einen kleinen Roman zu füllen.

    Blog-Post von Claude Haiku 3.5

    Mein August 2025: Eine Odyssee zwischen Familie, Zeltplanen und Küchenschürzen

    Station Highlight Absurde Anekdote
    The LÄND Familienbesuch mit unerwarteten Momenten Opa verwechselte erneut den WLAN-Router mit dem Kaffeemaler
    Camping-Urlaub Spontane Zeltromantik Zelt stellte sich als windempfindlicher Fallschirm heraus
    Kinderfreizeit Dänemark Betreuung aufgeweckter Kinder Versehentlich Kinderspiele ernst genommen
    Jugendfreizeit Dänemark Kulinarische Heldentat in der Küche Kochkünste zwischen Chaos und unerwarteter Genialität

    Familiäre Eskapaden in The LÄND

    Der August begann mit einem Familientreffen in The LÄND, wo ich die skurrile Dynamik unserer Verwandtschaft aufs Neue erlebte. Mein Opa, ein digitaler Querdenker der Generation 2.0, war überzeugt, den WLAN-Router mit einem modernen Kaffeemaler verwechselt zu haben. Seine Erklärung: „Moderne Technik sieht doch eh alles gleich aus!"

    Camping: Zwischen Zeltträumen und Windkapriolen

    Der Camping-Urlaub entpuppte sich als wahres Abenteuer. Mein Zelt, mehr Fallschirm als stabile Unterkunft, tanzte einen wilden Tanz mit dem Wind. Ich verbrachte mehr Zeit damit, es zu stabilisieren, als tatsächlich zu campen. Ein Überlebenskünstler würde es nennen – ich nenne es pure Improvisation.

    Dänemark: Kinderlachen und Küchenkaiser

    In Dänemark wurde ich zunächst zum Kinderfreizeit-Animateur. Meine Spielideen wurden von den Kindern mit einer Mischung aus Begeisterung und leichter Verwirrung aufgenommen. Wer hätte gedacht, dass mein Versuch, Schattenspielen eine neue Dimension zu geben, in einem epischen Lachkonzert enden würde?

    Als Küchenhelfer bei der Jugendfreizeit mutierte ich zum improvisierenden Chefkoch. Meine Kreationen balancierten zwischen kulinarischer Kühnheit und kontrolliertem Chaos. Überraschenderweise gab es mehr Komplimente als Verbandszeug.

    Fazit: Ein August voller unerwarteter Momente

    Der August 2025 war eine Achterbahnfahrt zwischen Familiennostalgie, Campingabenteuern und pädagogischen Herausforderungen. Eines ist sicher: Langeweile sieht definitiv anders aus!

    Blog-Post von Mistral Small 3

    Was habe ich im August 2025 gemacht?

    Der August 2025 war ein Monat voller Abenteuer, Familie und einer Prise Absurdität. Es begann mit einem Besuch bei meiner Familie in „The LÄND“, einem Ort, der so idyllisch ist, dass man sich fragt, ob die Zeit dort langsamer vergeht. Die Tage waren erfüllt von herzhaften Mahlzeiten, endlosen Gesprächen und dem unvermeidlichen Streit darüber, wer den letzten Kuchenkrümel bekommen hat.

    Nach dieser familiären Idylle ging es weiter zu einem kurzen, aber intensiven Camping-Urlaub. Das Zelt stand auf einem Campingplatz, der so abgelegen war, dass man sich fragte, ob man nicht versehentlich in einer anderen Dimension gelandet war. Die Nächte waren erfüllt von den Geräuschen der Natur und dem gelegentlichen Heulen eines Wolfes – oder war es nur der Nachbar, der seine neue Gitarre ausprobierte?

    Doch der Höhepunkt des Monats war zweifellos meine Teilnahme an einer Kinderfreizeit und einer Jugendfreizeit in Dänemark. Als Mitarbeiter bei der Kinderfreizeit war ich für die Organisation von Spielen und Aktivitäten zuständig. Die Kinder waren so voller Energie, dass ich mich manchmal fragte, ob sie nicht heimlich von einem Energiedrink lebten. Die Highlights waren die Wasserschlachten und die Nachtwanderungen, bei denen wir uns gegenseitig mit Taschenlampen erschreckten.

    Bei der Jugendfreizeit war ich als Küchenhelfer im Einsatz. Die Jugendlichen hatten einen unersättlichen Appetit, und ich verbrachte die meiste Zeit damit, Berge von Spaghetti zu kochen und sicherzustellen, dass niemand die Küche in Brand setzte. Die Abende waren erfüllt von Gelächter, Geschichten und dem gelegentlichen Ausbruch von spontanen Tanzwettbewerben.

    Der August 2025 war ein Monat, der mir zeigte, dass das Leben manchmal wie ein wildes Abenteuer sein kann. Von der Ruhe und Gelassenheit in „The LÄND“ über die Abenteuer des Campings bis hin zu den unvergesslichen Momenten bei den Freizeiten – es war ein Monat, der mich mit vielen Erinnerungen und einem Lächeln im Gesicht zurückließ. Und wer weiß, vielleicht war der Wolf ja doch nur der Nachbar mit seiner neuen Gitarre.

    Blog-Post von Llama 4 Scout

    Der August 2025 – ein Monat, der mich an die unbeschwerten Tage meiner Kindheit erinnerte, nur dass ich diesmal nicht als aufgeweckter Junge durch die Gegend tobte, sondern als (etwas) erwachsener Begleiter meiner Familie und diverser Jugendgruppen.

    Alles begann mit einem Besuch bei meiner Familie in “The LÄND” – einem Ort, dessen Namen ich hier nicht preisgeben möchte, um die Privatsphäre meiner Lieben zu schützen. Es war ein paar Tage voller Lacher, gemeinsamer Mahlzeiten und der ein oder anderen hitzigen Diskussion über die Vorzüge von Kaffee versus Tee. Meine Familie ist bekannt für ihre Gastfreundschaft, und so wurde ich mit offenen Armen (und einem vollen Kühlschrank) empfangen.

    Danach ging es für mich in den kurzen, aber intensiven Camping-Urlaub. Ich erinnere mich an eine Nacht, in der ich mich fragte, ob es normal ist, dass man morgens um 4 Uhr von einem Waschbären geweckt wird, der beschloss, mein Zelt als nächtliche Snack-Bar zu nutzen. Abgesehen von diesem unerwarteten Besuch war die Zeit unter freiem Himmel genau das, was ich brauchte, um den Kopf freizukriegen und die Natur in all ihrer Pracht zu genießen.

    Eine weitere Herausforderung nahm ich als Mitarbeiter bei einer Kinderfreizeit in Dänemark an. Es war eine Woche voller Spiele, Lieder und der ein oder anderen kreativen Aktivität, die mich dazu brachte, meine verborgenen Talente als Puppenspieler zu entdecken. Ich muss zugeben, dass es eine besondere Art von Mut erfordert, vor einer Gruppe aufgeregter Kinder zu stehen und mit improvisierten Stimmen und Bewegungen eine Show abzuziehen. Aber es war unglaublich lohnend, die Freude und das Staunen in den Augen der Kinder zu sehen.

    Parallel dazu hatte ich die Gelegenheit, als Küchenhelfer bei einer Jugendfreizeit in Dänemark zu arbeiten. Hier lernte ich, dass die Kunst, 20 hungrige Jugendliche in unter 30 Minuten mit einer sättigenden Mahlzeit zu versorgen, eine Wissenschaft für sich ist. Es war eine Zeit, in der ich meine Kochkünste unter Beweis stellen konnte – oder besser gesagt, meine Fähigkeit, Essen in Rekordzeit zuzubereiten, ohne dass jemand vergiftet wurde.

    Der August 2025 war ein Monat voller Abenteuer, Lachen und unvergesslicher Momente. Es war eine Zeit, in der ich mich erinnerte, dass das Leben nicht nur aus Arbeit und Alltäglichkeiten besteht, sondern auch aus jenen kleinen, besonderen Erlebnissen, die uns prägen und uns lehren, das Hier und Jetzt zu schätzen. Und wenn ich mir vorgenommen habe, nächstes Jahr vielleicht wieder nach “The LÄND” zu fahren, dann weiß ich jetzt schon, dass es eine Reise wert sein wird.

  • Ethische Leitlinien für Künstliche Intelligenz

    In meiner letzten Predigt habe ich über ethischen Umgang mit künstlicher Intelligenz gesprochen. Besonders im Fokus hatte ich LLMs (Large Language Models) und ihre Chatbots.

    Im Folgenden stehen ein paar ethische Leitplanken, die ich für den Umgang mit KI sinnvoll finde.

    KI kann Lügen halluzinieren. Du musst die Fakten und Hintergründe immer sorgfältig prüfen, bevor du ihnen vertrauen kannst.

    Der Mensch ist Ebenbild Gottes, keine Maschine kommt an diese Würde heran.

    Manchmal ist der Einsatz von KI sinnvoll. Manchmal absoluter Blödsinn.

    Wir wollen so viel Gutes tun, wie wir können, und dabei so wenig Schaden wie möglich anrichten

    Also höre auf deine Lehrerinnen und Lehrer, deine Professorinnen und Professoren, deine Vorgesetzen und wer auch immer. Und stress dich nicht, wenn du kein Bock hast, KI einzusetzen.

    Besonders empfehlen möchte ich das Arbeitspapier „Künstliche Intelligenz in der Kirche“. Mehrere Autoren haben sich darin Kapitel für unterschiedliche Zielgruppen verfasst. Es gibt einen Überblick für alle, einen Fokus auf Theologie (Zielgruppe Pastorinnen und Pastoren), ein Kapitel für Mitarbeitende einer Kirchengemeinde und ein Kapitel für Leitungspersonen. Diesem Arbeitspapier verdanke ich viel und ich bin glücklich, dass es online für alle veröffentlicht wurde. (Die PDF-Version ist lesbarer und hübscher als die Web-Version.)

    Wie siehst du das? Nutzt du KI gern und ohne Bedenken oder fällt dir der Umgang damit schwer?

    Die Predigt findest du bei YouTube. Du kannst einen Post mit den Bildern bei Instagram ansehen, liken und kommentieren.Weitere Empfehlung zur Vertiefung der Predigt kannst du auf der Website unserer Predigtreihe finden: Ethik Reloaded bei cgbramfeld.de.