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  • 📚 Gelesen: Scorpion Mountain (Brotherband Book 5) von John Flanagan

    Die Brotherband reist zusammen mit dem Ranger Gilan in die Wüstenregion Arrida. Dort treffen sie auf Gilans Freund Selethen, der sie bei ihrer Mission unterstützt. Sie müssen den Mordauftrag einer blutrünstigen Sekte von Auftragsmördern gegenüber der Prinzessin Araluens auflösen.

    Ein tolles Buch. Wie die anderen Bücher der Reihe. Die Welt und ihre Charaktere fühlen sich mir vertraut an. Und jedes Mal freue ich mich auf die humorvollen Dialoge und spannenden Geschichten. Das nächste der Reihe liegt schon bereit.

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  • Wenn du eine Nextcloud mit Zwei-Faktor-Authentifizierung einrichtest und dann deinen CalDAV-Kalender mit MacOS (oder iOS) synchronisieren möchtest, dann brauchst du ein App-Passwort. Denn dein normales Passwort funktioniert nicht, wenn du versuchst in den Apple Systemeinstellungen einen neuen Internetaccount hinzuzufügen.

    Das hat mich gerade viel zu lange aufgehalten. 🤦

  • 📚 Gelesen: Kinder entdecken Jesus im Evangelium von Jack Klumpenhower

    Mit diesem Buch hatte ich gelegentlich ein wenig Schwierigkeiten. Das lag jedoch nicht am Inhalt. Der Titel ist gut gewählt: Es geht in dem Buch darum, Kindern die gute Nachricht (das Evangelium) von Jesus zu vermitteln. Das ist das Ziel für die Kinder-Programme in Gemeinden. Wie das gehen kann, berichtet er in vielen Beispielen. Immer wieder empfiehlt er Methoden und Material. Er wird sehr praktisch für Mitarbeitende in Kindergruppen, aber auch für Eltern. Ich konnte dem Buch mehrere gute Impulse entnehmen und kann mir gut vorstellen, dass ich manche Anregungen davon irgendwann in meinen Dienst integrieren werden.

    Schwierigkeiten machte mir die amerikanische Kirchenkultur, sowie der Schreibstil. Schon im Untertitel ist von „Sonntagsschule“ die Rede – mir fehlt das mentale Bild dafür, wie die Gruppen in der Praxis aussehen. Einige Beispiele und Themen klingen sehr „amerikanisch christlich“. Deswegen sind die nicht falsch (oder richtig), aber eben ungewohnt für mich. (Ein Teil von mir ist überrascht davon, denn ich lese immer wieder amerikanische Theologen.) Außerdem liest sich das Buch ein wenig wie die Memoiren von Jack Klumpenhower. Fast in jedem Kapitel ist eine Szene aus seinem Leben Auslöser für die inhaltliche Besprechung. Teilweise kam mir der Text unnötig ausschweifend vor. Daher war das Lesen manchmal etwas zäh.

    Wenn man sich auf diese beiden Punkte einlassen kann und will, dann lohnt sich das Buch sehr. Gerade in seiner Vehemenz, dass die Geschichten aus dem Alten (und Neuen) Testament Kindern nicht als Moral-Geschichten gelehrt werden sollen. Es geht immer um Jesus und was er gutes für jeden von uns getan hat, als er lebte, starb, begraben wurde und vom Tod auferstand.

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  • 📚 Gelesen: Predigen mit Gott im Zentrum von Michael Reeves

    Das Buch ist in gewisser Weise wie eine Sammlung von Essays zum Thema Predigen. Durchaus lesenswert. Zwischendurch fehlte mir jedoch etwas der rote Faden, durch das gesamte Buch.

    Es enthält viele gute Impulse, die ich schon an einigen anderen Stellen gehört oder gelesen habe. Insofern bietet es aber eine gute Zusammenstellung. Es ist kein praktisches Lehrbuch über Predigt Vorbereitung oder die Predigt im Gottesdienst. Stattdessen zielt es mehr auf die grundsätzliche Einstellung des Predigenden gegenüber der Predigt.

    Bemerkenswert fand ich die Vorstellung von Gott als den ersten Prediger. Hätte er nicht seine Botschaft verkündet, dann könnten wir nichts davon wissen und es gäbe nichts, was gepredigt werden könnte. Auch den letzten Impuls, dass wir predigen sollen wie Jesus finde ich beachtenswert. Er macht dies an zwei Eigenschaften fest: Gott lieben und Menschen lieben (auch sehr konkret die Gemeinde, zu der wir predigen).

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  • 📚 Gelesen: Er ist wieder da von Timur Vermes

    Adolf Hitler erwacht 2011 Mitten in Berlin und bekommt, weil er als Satiriker verstanden wird, einen Platz in einer Fernseh-Sendung. Dort beginnt er sein neues öffentliches Wirken.

    „Er ist wieder da“ hatte ich schon vor Jahren gelesen und das geniale Hörbuch auf einer langen Autofahrt gehört. Auch heute ist das Buch noch unterhaltsam und erschreckend. Ich frage mich dennoch, wie es wohl heute – nach 13 Jahren AfD – aussehen würde.

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  • 📚 Gelesen: Die Spurenfinder und das Drachenzepter von Marc-Uwe Kling, Johanna Kling, Luise Kling und Elisabeth Kling

    Spannende Geschichte mit vielen gelungenen Wendungen. Dieses Trio aus Elos, Silas und Minna ist genial. Hab ich größtenteils Lisa vorgelesen, was uns beiden Spaß gemacht hat.

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  • Predigt Post-Mortem: „Ein gemeinsames Ziel“

    Am Sonntag habe ich über 1. Korinther 1,10 gepredigt. Der Text-Abschnitt und ein grober Leitgedanke waren durch unser aktuelles Bibelprojekt bereits vorgeschlagen.

    Ich rufe euch, meine Brüder und Schwestern, durch den Namen unseres Herrn Jesus Christus dazu auf, dass ihr alle entschlossen zusammenhaltet und euch nicht auseinanderreißen lasst, sondern dass ihr zusammengefügt seid in derselben Überzeugung und demselben Ziel. (1. Korinther 1,10)

    Ein internes Thema

    An diesem Sonntag wurden Kinder aus drei Familien gesegnet – inklusive meiner Tochter. Dadurch waren mehr Gäste als gewöhnlich in unserem Gottesdienst. Für so einen Sonntag erschien mir das Thema der Predigt unangenehm intern. Wir reden über die Gemeinde. Als Gemeinde sollen wir in Streitfragen, die auch zu Spaltungen führen könnten, zusammenhalten. Eigentlich ist es mein Wunsch, Predigten zu schreiben, die relevant für Menschen sind, die nicht Teil unserer (oder überhaupt einer) Gemeinde sind. Ich bin mir nicht sicher, ob es mir bei dieser Predigt gelungen ist.

    Ohne konkrete Anwendung

    Außerdem finde ich, der Predigt hat ein klares „so what“ gefehlt. Auf die Frage „Was mache ich nun konkret nach dieser Predigt?“ bin ich nicht eingegangen.

    Einerseits hätte die Predigt mit einem weiteren Punkt vermutlich zu lange gedauert. Für mein Empfinden war die Länge schon in der vorhandenen Fassung ausgereizt (allerdings hat meine Einleitung auch zu lange gedauert).

    Andererseits ist mir in der Vorbereitung keine einleuchtende Anwendung eingefallen, die für unsere Gemeinde passend gewesen wäre. Mir war es daher lieber, keine Anwendung zu benennen, anstatt irgendeine Anwendung daher zu stammeln, bei der ich in der Predigt schon erwarte, dass sie niemand ernstnehmen wird.

    Unser Leiter für die Gottesdienste hatte mir im Anschluss an den Gottesdienst zurückgemeldet, dass diese Anwendung aus seiner Sicht nicht gefehlt hat. Unserem Empfinden nach ist dieses Thema (Streit, der zu Spaltungen führen könnte) in unserer Gemeinde keine akute Herausforderung. Und ich weiß auch von unserem Pastor Sven Godau, dass aus seiner Sicht nicht jede Predigt eine Anwendung notwendig hat.

    Aber während meiner Vorbereitung habe ich eine Anwendung vermisst. Im Gottesdienst selbst fehlte mir die Anwendung weniger stark, vielleicht weil wir im Anschluss ein Abendmahl feierten.

    Übersetzung des Bibelverses

    Dafür mochte ich die „Übersetzung“ oder Übertragung des Bibelverses, die ich für die Predigt angefertigt habe. Dabei habe ich mich vom griechischen Urtext leiten lassen, Wörterbücher in Logos nachgeschlagen und mich von kommunikativen Bibel-Übersetzungen (wie der NGÜ und der GNB) inspirieren lassen.

    Ich finde, dass ich den Vers für die Predigt und meine Gemeinde passend in Worte fassen konnte. Letztlich war der Vers strukturgebend für die zweite Hälfte der Predigt. Bei der Predigt ist diese Struktur leider nicht immer ganz eindeutig erkennbar gewesen. Auf eine klarere Kommunikation meiner Struktur möchte ich bei der nächsten Predigt am 8. März mehr achten.

  • Als ich meine Tochter heute morgen bei der Kita verabschiedet habe, rief sie mir noch hinterher: „Sag Grüße am Computer!“ Die letzten Male, als ich Grüße ausrichten sollte, hat sie am Abend Rechenschaft von mir gefordert, ob ich die Grüße wirklich ausgerichtet habe. Da will ich nicht (wieder) „Nein“ sagen müssen… Also, liebe Grüße!

  • 📚 Gelesen: Gottes Herrlichkeit verändert unser Land von Christoph Häselbarth

    Dieses kleine Büchlein von 2007 kann ich theologisch nicht empfehlen. Ich las es, weil es für mich verdächtig nach den Vorläufern von christlichem Patriotismus aussah. Das hat sich in gewisser Weise bestätigt.

    Das Buch ist weit entfernt von (pseudo-christlicher) AfD-Rhetorik. Dennoch hat Häselbarth die Hoffnung, dass „Deutschland wieder zu einem Vaterland wird“. Dies soll dadurch gelingen, dass sich „geistliche Väter und Mütter des Landes“ versammeln und sie gemeinsam die Schuld von ihren Städten beten und Gottes Rettungsplan für das Land in Existenz beten.

    Viele Konzepte des Buches halte ich für äußerst fragwürdig. Unter anderem dieser „Rettungsplan für unser Land“. Ja, ich glaube, dass Gott einen Rettungsplan hat. Doch der gilt allen Menschen und ist durch das Leben, Sterben und die Auferstehung von Jesus Christus offenbar geworden. Ich begreife nicht, woher die Idee kommt, dass Gott einen Rettungsplan für unser Land haben soll. Die Bibel spricht an keiner Stelle davon, dass Gott Deutschland auserwählt hat, um eine heilige, christliche Nation zu bilden.

    Ich finde das Buch inhaltlich größtenteils schräg und denke nicht, dass sich Christen daran orientieren sollten. Allerdings hat es mir geholfen, etwas über christlich gefärbten Patriotismus zu lernen. In diesem Buch wirkt es noch eher unproblematisch. Doch wenn daraus „christlicher“ Nationalismus entsteht, wird es gruselig.

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  • 📚 Gelesen: Zur Umwelt des Alten Testaments von Helmuth Pehlke

    Diesen Bibel-Kommentar habe ich mit Gewinn gelesen. Die Aufsätze haben einen guten Umfang. Sie ziehen sich nicht zu lange, bieten aber dennoch genug Einblick in verschiedene Hintergründe zum Alten Testament und dem Alten Vorderen Orient.

    Das Kapitel über die Chronologie des Alten Testaments hat mich besonders fasziniert. Zeitmessung ist eine enorm komplexe Sache. Mit ein paar der Grundlagen hatten wir uns im Informatik-Studium befasst. Und mir ist ein Video von Tom Scott über Zeitzonen noch sehr präsent – Zeit ist überaus komplex.

    Wenn du dich intensiv mit der Bibel auseinandersetzen möchtest, kann ich dieses Buch empfehlen.

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