Kurzmitteilungen

  • Ein Gespräch über KI zur richtigen Zeit

    Heute Vormittag hat mich ein Gespräch mit zwei meiner lieben Kollegen und ihre, aus meiner Sicht, zu optimistische Einstellung zu KI und den Möglichkeiten von LLMs beschäftigt. Da rief mich unerwartet eine weitere Kollegin an, um sich mit mir über KI zu unterhalten, weil sie eine Ethik-Hausarbeit darüber schreiben muss. Das zweite Gespräch tat mir gut, weil ich meine Gedanken verarbeiten konnte, und es kam gerade rechtzeitig, bevor ich mit einem anderen Thema begonnen hätte. Über einen solchen Start in den Studien-Arbeitstag bin ich Gott wirklich dankbar.

    Vergangenes Jahr habe ich über ethische Leitlinien für KI aus christlicher Sicht gepredigt.

  • 📚 Gelesen: Der kleine Hobbit von J. R. R. Tolkien

    Absolut zurecht ein Klassiker. Wundervoll erzählte Geschichte. Es hat mich ein wenig überrascht, wie oft Tolkien den Lesenden direkt anspricht.

    Wir haben eine Taschenbuch Ausgabe mit einem wunderschönen Cover erwischt. Ein Gemälde von Tolkien selbst, mit Fässern, die auf dem Fluss entlang treiben.

    Eintrag im Lesetagebuch

  • Ich starte einen Zettelkasten, mit echtem Papier.

    Schon im Januar dachte ich, dieses Jahr könnte es für mich an der Zeit sein, mehr analog zu arbeiten. Im Juni habe ich damit begonnen, meine bisherigen DIN-A6 Karteikarten zu sammeln und in eine Art Luhmann’schen Zettelkasten zu verwandeln.

    Mit diesem Zettelkasten-System zu arbeiten, neue Zettel dafür zu schreiben und die Zettel in Registern zu vermerken, macht mir gerade echt Spaß. Heute habe ich alleine vier Karten geschrieben, die von John Flanagans Brotherband-Buch „The Caldera“ ausgelöst wurden.

    Bisher merke ich dadurch noch keine enorm gesteigerte Produktivität, aber vielleicht kommt das noch. Jetzt starte ich den Zettelkasten erstmal und schau, wohin mich das führt.

  • 📚 Gelesen: The Caldera (Brotherband Book 7) von John Flanagan

    Tolle Story, spannende Action-Szenen und wirklich lustige Dialoge. Ein weiteres Buch von John Flanagan, das einfach Spaß zu lesen macht. Doch die eigentliche Qualität des Buches besteht darin, dass die Charaktereigenschaften der Figuren hervorragend dargestellt sind. In den Unterschieden, Gemeinsamkeiten und Konfrontationen der verschiedenen Persönlichkeiten liegt die eigentliche Spannung.

    Ein Großteil des Buches hatte ich befürchtet, am Ende enttäuscht zu werden. John Flanagan hätte einen einfachen Weg wählen können, um ein heldenhaftes Ende zu schreiben. Er tat es nicht. Dafür hat er ein besseres Ende geschrieben, als ich mir hätte wünschen und vorstellen können.

    📚❤️

    Eintrag im Lesetagebuch

  • 📚 Gelesen: Die böse Macht von Clive Staples Lewis

    Der dritte Band von C. S. Lewis’ Weltraum Science Fiction Trilogie. Dieses Leseprojekt hat mich nun eine ganze Weile beschäftigt. Die dritte Geschichte fand ich am spannendsten, aber vielleicht lag es auch daran, dass ich die anderen beiden Bücher auf Englisch gelesen habe. Es hat mich nicht überaus gefesselt, aber ich fand es unterhaltsam und lesenswert.

    Eintrag im Lesetagebuch

  • 📚 Gelesen: Gottes Ordnungen: Erziehung, Wirtschaft, Kirche (Ethik 5) von Thomas Schirrmacher

    Pflichtlektüre, die sich leicht lesen lässt und dennoch die Gedanken anregt. Thomas Schirrmacher vertritt zu einigen Themen Ansichten, die mir erstmal nicht komplett vertraut sind. Doch mit seinen Begründungen, kann ich verstehen, weshalb er seine Meinung vertritt. Das Buch hat mich somit in positiver Weise herausgefordert.

    Eintrag im Lesetagebuch

  • 📚🎧 Angehört: Der Tag, an dem Max dreimal ins Auto gekotzt hat von Marc-Uwe Kling und Astrid Henn

    Ein weiteres witziges Buch von einem Autor, bei dem ich inzwischen fast alles lesen würde. Oder hören, aber man muss ja nicht alles so genau nehmen. Die Live-Lesung des Hörbuches macht Spaß. Ich freue mich auf weitere alltägliche Situationen von Tiffany und ihrer Familie.

    Eintrag im Lesetagebuch

  • Gestern hatte ich eine Vorlesung per Zoom, an der ich zu Beginn noch beim Abendessen teilgenommen habe. Meiner dreijährigen Tochter habe ich kurz auf dem Bildschirm gezeigt, wer mein Dozent ist, dem ich über die Kopfhörer zuhöre. Sie schaute sich die Regale in seinem Arbeitszimmer an und sagte schließlich:

    Cool, dass der so viele Bücher hat, oder, Papa?

    Ja. Wirklich cool. Und wie cool, dass dir das auffällt. Papa freut sich.

  • KI-Slop Predigten möchte ich nicht hören

    Über die Reden, die Politiker von KI erstellen lassen, schreibt Thomas Gigold:

    Wenn ich als Wähler es nicht einmal mehr Wert bin, dass sich jemand Gedanken macht, was und wie er mir etwas erklärt, dann brauche ich mir keine Zeit nehmen, um dir zuzuhören.

    Thomas Gigold: KI-Slop quasselnde Politiker

    Dieser Satz könnte mit einer minimalen Änderung für Predigten umformuliert werden: „Wenn ich als Gottesdienst-Besucher es nicht einmal mehr Wert bin, dass sich jemand Gedanken macht, was und wie er mir etwas erklärt, dann brauche ich mir keine Zeit nehmen, um dir zuzuhören.“

    Kommunikation ist eine Frage der Wertschätzung. Eine Rede/Predigt, die durch KI geschrieben wurde, vermittelt mir dagegen eine Geringschätzung der Kommunikation.

  • 📚 Gelesen: Der Besuch von Adrian Plass

    Der Gründer der Kirche, Jesus selbst, kündigt seinen zweiten Besuch auf der Erde in einer Kirche in England an. Er verhält sich komplett anders als die Christen es erwartet hätten. Geschrieben aus der Sicht des Mannes, der die organisatorischen Aufgaben für den Gründer übernimmt. Ein großartiges, berührendes Buch. Adrian Plass finde ich sowieso empfehlenswert. Ich sollte bald wieder etwas von ihm lesen.

    Eintrag im Lesetagebuch