über 40 Prozent zu viel

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Rückblickend betrachtet, erscheint mir das Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt nicht überraschend zu sein. Über 40 % der Stimmen für die AfD, das ist derart unfassbar, damit muss man erstmal irgendwie klarkommen.

Das muss auch Friedrich Merz. Wie das gelingt, dazu steht im Couchblog ein guter Kommentar: „Er kann es nicht.“ Bei der Taz ist der Kommentar zu Merz mit „Er kann nicht anders“ überschrieben. Seine Kommunikation will er verbessern. Wäre schön, wenn das gelingt. Viel Hoffnung habe ich nicht. Insbesondere, wenn er direkt nach der Wahl, die Linke mit der AfD in einen Topf wirft. Es ist für mich nicht nachvollziehbar, wie er als Bundeskanzler derart fahrlässig kommuniziert.

Satire kann helfen. Der Postillon liefert zuverlässig (Danke für den Hinweis, Stefan). „Peinliche Panne: Merz halbiert versehentlich falsche Partei.“ „FDP Sachsen-Anhalt bedankt sich persönlich bei ihrem Wähler.“ Und weitere Schlagzeilen kommentieren die Landtagswahl.

Und ich denke, Dietrich Bonhoeffer ist ein wichtiges Vorbild für Christen in dieser Zeit.

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